Thermische Konversionssysteme · Made in Germany

Technologie
nachhaltige
DE-Karbonisierung

Unsere Karbonisierungssysteme ermöglichen die Umwandlung biogener Reststoffe in hochwertige Biokohle – reproduzierbar, skalierbar und mit Potenzial für CO₂-Zertifikate. Von der Machbarkeitsstudie bis zum laufenden Betrieb begleiten wir Sie als technischer Partner.

Technologie

Von der Retorte bis zur vollautomatischen Anlage

Biokohle

Aus Reststoffen wird zertifizierbarer Rohstoff

Beratung

Expertise für Technologie, Markt und Anwendung

CO₂ Carbon Credits

Neue Erlösquellen erschließen

Sunlight through a green forest, symbolizing sustainable carbon sequestration

Technologie und Wertschöpfung

Die Schlüsseltechnologie für zirkuläre Geschäftsmodelle.

Unsere Systeme sind das technologische Fundament Ihrer Wertschöpfungskette. Sie transformieren biogene Reststoffe hocheffizient im industriellen Maßstab. Damit liefert unsere Pyrolysetechnik die verlässliche, reproduzierbare Basis, auf der Sie hochwertige Biokohle produzieren und nachgelagerte, zertifizierbare Klimaleistungen realisieren können.

DAS GROSSE GANZE

Wir machen aus Abfall einen Rohstoff, eine Energiequelle und das Fundament für CO₂-Senken.

1. Circular Economy

Aus Abfall wird Wertstoff. Restholz, Klärschlamm oder Agrarreste werden durch Pyrolyse zu hochwertiger, ertragsreicher Biokohle — statt zu Entsorgungskosten.

2. Clean Energy

Energie direkt aus dem Prozess: Die bei der Pyrolyse entstehende Überschusswärme und das energiereiche Synthesegas werden hocheffizient ausgekoppelt. Integrieren und nutzen Sie dieses Potenzial in Ihrer eigenen Produktion.

3. Carbon Removal

Zusätzliche Rendite. Jede Tonne Biokohle bindet CO₂ dauerhaft — und öffnet den Zugang zum CO₂-Zertifikatemarkt.

Reisspelzen
Miscanthus (Schilf)
Brennholz (Hackschnitzel)
Untreated wood feedstock for the pyrolysis process Grey-black biochar lumps from the TEC-SC carbonization process
Grünschnitt
Wooden sticks used as raw biomass feedstock Charred wood output of the carbonization process
Dinkelspelzen-Pellets
Light brown raw biomass pellets used as feedstock Black biochar pellets produced by TEC-SC
Altreifen (Spezialanwendung)
Close-up of charred wood produced by TEC-SC pyrolysis carbonization Pieces of biochar produced from wood through pyrolysis

Sowie Erfahrung mit über 100 weiteren Biomassen

Biokohle: Der nachhaltige Hochleistungs-Werkstoff für die Industrie

Durch die thermochemische Veredelung (Pyrolyse) biogener Substrate entsteht mit der TEC-SC Technologie ein technischer Kohlenstofffeststoff, der als vielseitiger Werkstoff in Industrie und Agrarwirtschaft neue Maßstäbe setzt.

  • Optimierte Porenstruktur: Extrem hohe spezifische Oberfläche (Mikroporen) für Adsorptions- und Filterprozesse.
  • Hohe Reinheit & Stabilität: Maximale Kohlenstoffkonzentration mit langfristiger chemischer Beständigkeit.
  • Flexibles Wirkspektrum: Breite pH-Wert-Anpassung für spezifische industrielle Anforderungen.

Sowie Erfahrung mit über 100 weiteren Biomassen

Produktlinie

Skalierbare Karbonisierungstechnik: Von kompakt bis Großindustrie

Unsere Anlagentechnologie wächst flexibel mit Ihren Anforderungen. Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für jeden Skalierungsgrad – von der transportablen, energieautarken Einheit für den dezentralen Einsatz bis zur vollautomatischen Multireaktor-Anlage – Sie haben Sonderanforderungen? Wir entwickeln industrielle Karbonisierungsanlagen exakt jenseits der Standardklassen. Ihre Investitionssicherheit: Alle Anlagen sind von Grund auf für die strengen Kriterien internationaler Zertifizierungsstellen ausgelegt. Das garantiert Ihnen eine reproduzierbare, lückenlos dokumentierte Biokohle-Qualität auf industriellem Niveau.

Technologie und Service

Weit mehr als Anlagenbau: Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme.

TEC-SC realisiert Ihr Karbonisierungsprojekt als verlässlicher Partner entlang aller Projektphasen. Von der fundierten Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsrechnung bis zur schlüsselfertigen Montage und dem laufenden Betrieb bringen unsere Ingenieure tiefgreifende Praxiserfahrung in der Pyrolysetechnik ein. Ob kompakte Moduleinheit oder industrielle Großanlage – wir projektieren die technologisch und wirtschaftlich optimale Lösung für Sie.

10+

Jahre Projekterfahrung — erprobte Engineering-Kompetenz im Bereich der thermischen Konversion.

1

Verantwortung — ein durchgehender Ansprechpartner von der Idee bis zum Betrieb.

Unser Vorgehen

Fünf Schritte: von der ersten Frage zur fertigen Anlage.

01

Erstgespräch & Bedarfsanalyse
Was ist Ihr Ausgangspunkt? Welche Biomasse, welcher Standort, welches Ziel? Wir hören zuerst zu — und stellen die Fragen, die später Geld sparen.

02

Lösungsvorschlag
Die zu Ihrem Profil passende Anlagenklasse — von der autarken Einheit bis zur Industrieanlage — sowie alle sinnvollen Erweiterungen. Begründet, vergleichend, transparent.

03

Individuelles Geschäftsangebot
Ein speziell auf Ihren Fall zugeschnittenes Angebot mit Preisstruktur, Lieferumfang, Zeitplan und optionalen Servicepaketen.

04

Machbarkeitsstudie
Auf Wunsch: technisch-ökonomische Machbarkeitsstudie inkl. Investitionsrechnung, Amortisation, Carbon-Credit-Potenzial und Sensitivitätsanalysen.

05

Begleitung & Inbetriebnahme
Engineering-Begleitung, Personalschulung, Inbetriebnahme vor Ort und mehrjähriger After-Sales-Support — wir bleiben Ihr Ansprechpartner.

WAS WIR ABDECKEN

Beratungsfelder im Detail.

Markt- & Trendanalyse

Aktuelle Entwicklungen der Karbonisierungs- und Biokohle-Branche weltweit: regulatorische Trends, Marktpreise, Programme, Konkurrenztechnologien.

Equipment-Auswahl

Welche Technologien sind heute am Markt verfügbar — von Mikro-Retorten bis hin zu kontinuierlichen Industrieanlagen. Vergleich, Bewertung, Empfehlung.

Wirtschaftlichkeitsrechnung

Detaillierte CAPEX/OPEX-Modellierung, Cash-Flow-Projektion, Amortisationszeit und Szenarioanalysen für Ihren Standort und Geschäftsmodell.

Carbon-Credit-Strategie

Beratung zu CO₂-Entnahmezertifikaten nach dem EU-Rahmen CRCF (Carbon Removal Certification Framework), inkl. der neuen EU-Methodik für Biokohle (Biochar Carbon Removal). Quantifizierung, Anbindung an etablierte Zertifizierungsplattformen und realistische Erlöserwartungen.

Genehmigungsbegleitung

BImSchG, Baurecht, Abfallrecht: Welche Genehmigungen Sie für Ihren Standort benötigen, wie der Prozess abläuft und wie wir Sie unterstützen.

Schulung & Inbetriebnahme

Wir schulen Ihr Personal — Bedienung, Sicherheit, Wartung, Qualitätssicherung. Auch im laufenden Betrieb bleiben wir an Ihrer Seite und optimieren mit Ihnen.

SPEZIALTHEMA

Klimaschutz, der sich auszahlt.

Jede Tonne dauerhaft gebundener Biokohle ist eine zertifizierbare Klimaschutzleistung.

Methoden

Audits

Zertifizierung

Zugang zu Verkaufsplattformen

Biokohle (Grundlagen)

Was ist Biokohle und wie entsteht sie?

Biokohle ist ein fester, hochporöser Kohlenstoffstoff, der durch Pyrolyse – die thermische Zersetzung biogener Substrate bei 400–800 °C unter vollständigem Luftausschluss – gewonnen wird. Im Gegensatz zu herkömmlicher Grillkohle enthält dieses Material über 94 % reinen Kohlenstoff und besitzt eine hohe chemische Stabilität, wodurch es sich in Böden oder industriellen Anwendungen über Jahrhunderte nicht zersetzt und das gebundene CO₂ dauerhaft der Atmosphäre entzieht.

Wo genau wird Biokohle eingesetzt und wer sind die Hauptabnehmer?

Biokohle wird von Unternehmen der Agrarwirtschaft als Futtermittelzusatz für die Nutztierhaltung sowie als Bodenhilfsstoff zur Speicherung von Feuchtigkeit und Nährstoffen in der Wurzelzone eingekauft. In der Schwerindustrie und Metallurgie dient sie als erneuerbarer Ersatz für fossilen Koks bei der Produktion von grünem Stahl, während sie zudem als Komponente in Baustoffen, Filtersystemen und der Abwasserreinigung eingesetzt wird.

Welche Qualitäts- und Schadstoffstandards gelten für Biokohle am Markt?

In der EU gelten anerkannte Qualitäts- und Schadstoffstandards, die die Grenzwerte für Schadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) streng regeln. Eine entsprechende Zertifizierung ist die rechtliche Voraussetzung, um Biokohle in der Futtermittelproduktion und der Landwirtschaft innerhalb der Europäischen Union offiziell vertreiben und einsetzen zu dürfen. Sie beantragt der Betreiber für seinen eigenen Produktionszyklus; unsere Anlagen sind auf die jeweiligen Anforderungen ausgelegt.

Wie beeinflusst das Ausgangsmaterial die Eigenschaften der fertigen Biokohle?

Die physikalisch-chemischen Parameter des Endprodukts hängen direkt von der Dichte, Fraktion und Feuchtigkeit der eingesetzten Biomasse ab. Hartholz liefert eine mechanisch stabile Biokohle für metallurgische Zwecke, während Agrarreststoffe wie Maisspindeln oder Spelzen eine brüchige Struktur mit extrem hoher spezifischer Oberfläche bilden, die sich ideal für Sorptionsaufgaben und die Wasserspeicherung eignet.

Warum gilt Biokohle als Instrument zur Kohlenstoffbindung?

Bei der natürlichen Verrottung oder Verbrennung von Holz- und Agrarabfällen verbindet sich der enthaltene Kohlenstoff mit Sauerstoff und gelangt als CO₂ zurück in die Atmosphäre. Die Pyrolyse unterbricht diesen Kreislauf, indem sie bis zu 50 % des Kohlenstoffs der Biomasse in eine stabile, feste Form überführt, die bei der Einbringung in den Boden den Kohlenstoff über Jahrhunderte isoliert und so eine dauerhafte geologische CO₂-Senke bildet.

Anlagen und Technologie

Welche Anlagenklassen und Konfigurationen bietet TEC-SC an?

Das Portfolio umfasst die autarken, chargenweise betriebenen Retorten Carb-BS (0,3 m³ Chargenvolumen) und Carb-BL (1,9 m³ Chargenvolumen) sowie die automatisierten industriellen Durchlaufanlagen der Carb-A2-Serie. Diese Industrieanlagen sind modular aufgebaut und werden je nach Projektanforderung durch die Anzahl der Karbonisierungskammern skaliert, sodass Systeme mit zwei, vier, acht oder mehr Kammern konfiguriert werden können.

Arbeiten die Retortensysteme der Carb-B-Serie wirklich ohne Strom und Wasser?

Ja, die Modelle Carb-BS und Carb-BL arbeiten vollständig energieautark und benötigen keinen Anschluss an Strom-, Wasser- oder Gasnetze. Externes Brennmaterial wie trockenes Holz oder Hackschnitzel wird lediglich in der Startphase für das Anheizen und Erreichen der Betriebstemperatur benötigt, danach trägt sich der Prozess durch die thermische Verwertung der im System entstehenden Pyrolysegase selbst.

Welche Biomasse-Inputmaterialien können in den TEC-SC-Anlagen verarbeitet werden?

Die Anlagen verarbeiten Hackschnitzel, Scheitholz, Grünschnitt, Weinreben, Maisspindeln, Nussschalen und andere feste biogene Reststoffe. Um die projektierte Durchsatzleistung und eine homogene Kohlequalität zu gewährleisten, muss das Inputmaterial eine gleichmäßige Stückigkeit sowie eine relative Restfeuchte im Bereich von 20 bis 25 % aufweisen.

Für welche Kundengruppen und Unternehmen sind Ihre Anlagen konzipiert?

Die autarken Retorten der Carb-B-Serie werden von landwirtschaftlichen Betrieben, Forstbetrieben, Kommunen und Forschungszentren zur dezentralen Verwertung von Holz- und Grünabfällen direkt am Entstehungsort genutzt. Die automatisierten, mehrkammerigen Anlagen der Carb-A2-Serie sind für die Holzwerkstoffindustrie, spezialisierte Biokohle-Produzenten und Industriebetriebe mit kontinuierlich anfallenden Biomasseströmen konzipiert.

Was sichert die stabile Qualität der Biokohle in den automatisierten Anlagen?

Bei den mehrkammerigen Durchlaufanlagen der Carb-A2-Serie steuert eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) den Prozess, indem sie Temperatur, Materialvorschub und Verweilzeit in den Pyrolysezonen in Echtzeit reguliert. Diese Automatisierung minimiert den menschlichen Einfluss und sichert reproduzierbare physikalisch-chemische Eigenschaften der Biokohle in jeder Charge, was eine Grundvoraussetzung für Lieferverträge mit industriellen B2B-Abnehmern ist.

Vom Biokohle-Projekt zum CO₂-Ertrag

Hier erfahren Sie ohne Fachchinesisch, wie aus einer Projektidee eine rechtssichere Industrieanlage und eine neue Einnahmequelle wird.

Das Geschäftsmodell: Wie rechnet sich ein Biokohle-Projekt?

Ein erfolgreiches Projekt steht wirtschaftlich auf drei Beinen. Wenn Sie die Rentabilität kalkulieren, rechnen Sie bitte nicht nur den reinen Kohleverkauf.

Die 3 Säulen der Erlösseite:

  • Der physische Produktverkauf: Zertifizierte Biokohle als teurer Rohstoff für Landwirtschaft oder Industrie.
  • Die Entsorgungs-Ersparnis: Sie nutzen Reststoffe, deren Entsorgung oder Deponierung Sie sonst Geld kosten würde (z.B. Grünschnitt, Schalen, Spelzen).
  • Zusatzerlöse & Energie: Der Verkauf von CO₂-Zertifikaten (Carbon Credits) plus die Nutzung der überschüssigen Prozesswärme für eigene Gebäude oder Trocknungsprozesse.

Praxis-Tipp für Ihre Kalkulation: Bei einer gut eingestellten Anlage gilt als Daumenregel: Aus ca. 4 Tonnen biogenen Reststoffen (mit ca. 20 % Feuchtigkeit) entsteht rund 1 Tonne hochwertige Biokohle. Diese eine Tonne bindet dauerhaft knapp 3 Tonnen CO₂-Äquivalente, die Sie als Zertifikat am Markt platzieren können.

Der Weg durch den Genehmigungsdschungel: Was ist in der EU wichtig?

Der Bau einer Pyrolyseanlage ist ein Industrieprojekt und berührt in Deutschland und der EU das Baurecht und das Umweltrecht (speziell das Bundes-Immissionsschutzgesetz – BImSchG).

Worauf Sie von Anfang an achten müssen:

  • Luftreinhaltung: Die Verbrennung der Pyrolysegase muss extrem sauber und emissionsarm gesteuert werden.
  • Abfallwirtschaft: Es muss lückenlos nachgewiesen werden, woher die Biomasse kommt (Nachhaltigkeitsnachweis).
  • Der Behörden-Dialog: Reichen Sie Unterlagen erst ein, wenn die technische Dokumentation (Anlagenlayouts, Emissionswerte) absolut wasserdicht ist. Das spart Monate an Wartezeit. Hierbei unterstützt Sie unsere Engineering-Abteilung mit schlüsselfertigen Unterlagen.

Was sind CO₂-Entnahmezertifikate (CRCF) und wie bringen sie Geld ein?

Wenn Sie Biokohle produzieren, tun Sie etwas Einzigartiges: Sie fangen CO₂ ein, das sonst beim Verrotten der Pflanzen freigesetzt würde. Auf dem Markt nennt man das Carbon Dioxide Removal (CDR).

Was ist ein CO₂-Entnahmezertifikat? Es ist ein digitaler Vermögenswert, der bestätigt, dass genau eine Tonne CO₂ dauerhaft der Atmosphäre entzogen wurde. In der EU regelt der Zertifizierungsrahmen CRCF (Carbon Removal Certification Framework, Verordnung (EU) 2024/3012) solche Zertifikate; seit Februar 2026 gibt es dafür eine eigene Methodik für Biokohle (Biochar Carbon Removal, BCR).

Wer kauft das? Große, internationale Unternehmen (z. B. aus der Tech- oder Finanzbranche), die ihre unvermeidbaren Emissionen ausgleichen müssen. Käufer zahlen für solche CO₂-Entnahmezertifikate deutlich höhere Preise als für klassische Waldschutzzertifikate, weil Biokohle messbar und dauerhaft ist.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur CO₂-Monetarisierung

Wie wird aus Rauch und Hitze ein handelbares Zertifikat? Der Prozess folgt immer diesen vier Schritten:

1. Herkunftsnachweis ➔ 2. Betriebsprotokoll ➔ 3. Audit (LCA) ➔ 4. Auszahlung

  • Nachweis der Biomasse: Sie dokumentieren, dass Ihr Input (z. B. Sägemehl oder Nussschalen) ein echtes Restprodukt ist und nicht extra dafür Wälder gerodet wurden.
  • Prozess-Überwachung: Die Anlage muss lückenlos aufzeichnen, dass die Pyrolysetemperatur (meist 400–800 °C) konstant gehalten wurde, um die Kohlequalität zu sichern.
  • Das Öko-Audit (Life Cycle Assessment): Ein unabhängiger Gutachter prüft die gesamte Kette (inklusive Transportwege und Stromverbrauch der Anlage). Er zieht diesen „Eigenverbrauch“ ab. Der Rest ist Ihr Netto-CO₂-Gewinn.
  • Verkauf auf Plattformen: Die verifizierten CO₂-Entnahmezertifikate werden auf etablierten Zertifizierungs- und Handelsplattformen eingebucht und über langfristige Verträge oder Spotmärkte verkauft.

Vorteil für Sie: Unsere automatisierten Industrieanlagen (Carb-A2-Serie) erfassen alle diese Daten über die Softwaresteuerung (SPS) bereits vollautomatisch. Sie sind standardmäßig zu den großen Plattformen kompatibel – das spart Ihnen teure Software-Nachrüstungen beim Audit.

Geht das auch im kleinen Stil (z. B. mit dezentralen Retorten)?

Ja, absolut. Der CO₂-Markt bewertet nicht die Größe Ihrer Fabrik, sondern die Stabilität Ihres Endprodukts und die Sauberkeit des Prozesses.

Auch mit kleineren, strom- und wasserautarken Retorten (wie unserer Carb-B-Serie) können Sie Carbon Credits generieren. Da die Mengen einzelner Chargen für den Weltmarkt oft zu klein sind, nutzt man hier ein cleveres Prinzip: Pooling. Mehrere dezentrale Erzeuger werfen ihre Mengen virtuell in einen Topf, lassen sie gemeinsam auditieren und verkaufen sie gesammelt an den CO₂-Börsen.

Nach dem Start: Was sichert den langfristigen Erfolg?

Eine Anlage aufzubauen ist das eine – sie über Jahre profitabel zu betreiben das andere. Für einen stabilen Betrieb sollten Sie drei Punkte auf Ihrer Agenda haben:

  • Personal-Zertifizierung: Ihr Team muss nicht nur wissen, welche Knöpfe auf der Steuerung zu drücken sind, sondern die Thermodynamik der Pyrolyse verstehen und Sicherheitsregeln (Hochtemperatur/Druck) blind beherrschen.
  • Input-Flexibilität: Wenn sich Ihr Ausgangsmaterial ändert (z. B. von Hartholz-Hackschnitzeln auf feuchtere Agrarreststoffe), müssen die Temperatur und der Materialvorschub sofort angepasst werden. Sonst leidet die Kohlequalität – und damit Ihre Zertifizierung.
  • Regelmäßige Audits: Die Zertifikate für den CO₂-Markt müssen jährlich durch Überwachungsaudits erneuert werden. Eine saubere Fernüberwachung (Monitoring) der Anlagendaten ist hier die halbe Miete.

ÜBER UNS

Junges Unternehmen. Jahrzehnte an Erfahrung.

TEC-SC hat ein neues Gesicht am Markt – doch unsere Wurzeln reichen tief. Hinter unserer Marke steht ein eingespieltes Netzwerk von Ingenieuren und Praktikern mit über 10 Jahren internationaler Erfahrung in der thermischen Konversion. Diese Technologie haben wir nicht nur studiert – wir haben sie gebaut und über Ländergrenzen hinweg im Dauerbetrieb betreut, vom Einzelgerät bis zur Industrieanlage.
Dieses Wissen nutzen wir heute, um Ihnen als unabhängiger technischer Partner schlüsselfertige Lösungen zu bieten: zertifizierbare Biokohle und neue, profitable Erlösquellen aus biogenen Reststoffen.

TEC-SC = Thermische Konversion · Solid Carbon. Feste, hochreine Kohlenstoffstrukturen aus biogenen Reststoffen.

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